WALDKIRCH Silbersteig Suggental
Der Silbersteig Suggental bei Waldkirch führt durch eine faszinierende Landschaft, die der Mensch über und unter der Erde mitgestaltet hat. Auf den beiden Rundwegen macht der Themenwanderweg die Geschichte der Bergleute auf ihrer jahrhundertealten Jagd nach Silber und anderen wertvollen Erzen lebendig.
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An den unterschiedlichen Stationen erfährt der Besucher vom sagenumwobenen Aufstieg und Untergang der einst ergiebigen Gruben, die urkundlich durch die Anlage eines über 22 km langen Hangkanals für das Jahr 1284 belegbarsind. Heute sind die teilweise durch den Verein Silberbergwerk Suggental e.V. freigelegten Stollen nach Voranmeldung oder am Tag der offnen Tür zu besichtigen.
Die Beschilderung der beiden Rundwege orientiert sich an den einheitlichen Markierungszeichen des Schwarzwaldvereins (gelbe und blaue Raute). An den Wegweiserstandorten befinden sich Zusatzschilder mit dem Logo des Silbersteigs und den jeweiligen Rundwege-Nummern.
Wegbeschreibung
Die kleine Runde des Bergbauwanderwegs Silbersteig führt nach ungefähr 40 Minuten zum heutigen Besucherbergwerk. Dort sind der Stolleneingang des St. Anna-Stollens, einige Grubenwagen, mit denen das Erz aus den Stollen gefördert wurde, und der Turm des Förderschachts zu sehen.
Die Tour beginnt am Ortseingang von Suggental. Direkt vor der Bushaltestele in Richtung Waldkirch zwischen der Straße K5103 und dem Parkplatz des Suggenbad Hotels befindet sich die erste von insgesamt vier Informationsstelen auf dem unteren Rundweg. Neben allgemeinen Weginformationen und dem Hinweis auf die über das ganze Tal verteilten Sehenswürdigkeiten, erfährt der Wanderer wissenswertes über den Suggentäler Bergbau. Auf malerischen Pfaden, überwiegend am Waldrand entlang, steigt nun der Weg hinauf zum Eingang des heutigen Bergwerks im mittleren Bereich des Suggentals. Am Eingang des Anna Stollens und in der nahe gelegenen Sakristei erfährt man näheres zur Geschichte des Tals sowie zur Arbeit des ehrenamtlichen Vereins Silberbergwerk Suggental e.V. . Der Weg führt im Anschluss zum Wissereck, wo sich herrliche Ausblicke in das benachbarte Glottertal bieten. Hinab geht es – auf teilweise steilen Pfaden – über die Suggentäler Freizeitanlage und zur vierten Stele des Weges. Von hier ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt der Wanderung. Wer sich für den Eisenerzbergbau interessiert, findet im Anschluss an den Rundweg eine Informationstafel der „Spurensuche Denzlingen“ an einem offenen Stolleneingang direkt neben dem Radweg in Richtung Freiburg.
Wandertipps
Distanz: 6 km
Kondition: mittel
Dauer: 2 Stunden
Auf- und Abstieg: 233 m
Höchster Punkt: 404 hm
Tiefster Punkt: 244 hm
Empfehlung: gutes Schuhwerk, Vesper und Getränke, witterungsbedingte Bekleidung
Zeichenerklärung
1. Stele 1, Start unterer Rundweg (1) am Ortseingang Suggental
2. Stele 2, St. Anna Stollen
S Start oberer Rundweg (2) Wanderparkplatz Bürliadamshof
3. Silberbergwerk Suggental: Förderschacht, Bauhütte, ehemaliger Tagebau mit anstehendem Schwerspatgang
4. Stele 3, Auf dem Friedhof in der Sakristei
5. Kastanienbaum von 1670
6. Aussichtspunkt Wissereck
7. Stele 4, Freizeitanlage Suggental
8. Station Spurensuche Denzlingen
9. Stele 5, Hornbühl
10. Verfallender Stolleneingang
11. Burgruine Schwarzenburg
12. Verfallener Stolleneingang
13. Stele 6, Urgraben und Stele, Kandel "Berg der Kräfte"
14. Schwefelquelle an der Talstraße im Ort
15. Sagentafel am Parkplatz der Kirche
16. Stele - Kandel "Berg der Kräfte"
17. Hörstation am St. Josephi Stollen
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