Rottweil

Geschichtsträchtiges Rottweil am Neckar

Rottweil, die ehemalige Reichsstadt am Oberen Neckar, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb, lädt Sie zu einem Besuch ein! Lassen Sie sich vom Charme des mittelalterlichen Stadtkerns, dem reichhaltigen Kulturangebot und der wunderschönen Landschaft verführen.

Moderne Kunst und Kultur vor historischer Kulisse – schöner und spannungsreicher können Kontraste nicht sein. Geschichte und mittelalterliches Stadtbild prägen die älteste Stadt Baden-Württembergs wie kaum eine andere in der Region.

Im Bewusstsein ihrer historischen Wurzeln hat sich aber auch eine moderne Stadt mit großer Lebendigkeit und Lebensfreude entwickelt. Insbesondere im kulturellen Bereich hat Rottweil viel zu bieten. Ob Musik, Kunst, Literatur oder Theater, für jeden ist etwas dabei.

Eingebettet in eine intakte und wunderschöne Landschaft zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb bieten Rottweil und seine Umgebung einen großen Naherholungswert. Im Sommer wie auch im Winter können zahlreiche Freizeitaktivitäten ausgeübt werden.

Einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben und zur Freizeitgestaltung leisten die mehr als 200 Rottweiler Vereine. Ob im sportlichen, kulturellen oder sozialen Bereich – die Aktivitäten der Vereine bilden eine tragende Säule des öffentlichen Lebens.

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Rottweil ist eine aktive und attraktive Stadt. Ihre Einwohner finden hier hervorragende Möglichkeiten der persönlichen und beruflichen Entfaltung. Die sanfte, aber stetige Zunahme der Einwohnerzahl unterstreicht dies.

Rottweil ist nicht nur für die gleichnamige Hunderasse und die alemannische Fasnet bekannt. Die Stadt ist in den letzten Jahren noch mehr zu einem der kulturellen Zentren zwischen Stuttgart und Konstanz geworden, das alte Tradition mit lebendiger Kultur verbindet.

Die Geschichte der ehemaligen Reichsstadt geht zurück bis in die Bandkeramikerzeit (2000 v Chr.). Bedeutende Spuren hinterließen die Römer, die sich – nachweisbar – um 73 n. Chr. ansiedelten und einige Jahre später das Municipium Arae Flaviae gründeten.

Die Römerstadt ging im 3. Jahrhundert unter. Vor dem Hintergrund einer guten Verkehrslage entwickelte sich der Königshof “Rotuvilla”, der erstmals 771 n. Chr. in einer Heiligen-Vita erscheint.

Dieser Königshof erlangte durch die Karolinger große Bedeutung als Gerichtsort und Verwaltungszentrum. Das Rottweiler Hofgericht zählte danach im Spätmittelalter zu den bedeutendsten Gerichten in Deutschland.

Die interessanteste Hinterlassenschaft aus der Rottweiler Geschichte, die Stadt selbst, hat sich seit dem späten Mittelalter entwickelt. Die Staufer errichteten die Stadt an ihrem heutigen Standort und orientierten sich in vielerlei Hinsicht am Beispiel der sogenannten Zähringer-Städte (Teilung der Stadt durch das Straßenkreuz in vier Teile u.a.). Bis in diese Zeit geht der spätmittelalterliche Stadtkern zurück. Er ist heute geprägt von erkergeschmückten Bürgerhäusern, geschmiedeten Stechschildern, die seit dem 16. Jahrhundert vorgeschrieben waren, und zahlreichen Kirchen.

Zu Beginn der 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts beschloss die damalige Landesregierung von Baden-Württemberg eine grundlegende Reform der Gemeinden des Landes. Viele kleine Kommunen waren aufgrund ihrer Struktur und Finanzkraft kaum mehr in der Lage, die anstehenden und notwendigen Investitionen in den Bereichen Daseinsvorsorge und Infrastruktur zu leisten. Mit der Zusammenfassung zu größeren Einheiten sollten Aufgaben zusammengeführt, der Verwaltungsapparat gestrafft und Leistungspotenziale gebündelt werden.

Die ehemals selbständigen Gemeinden Feckenhausen, Göllsdorf, Hausen, Neufra, Neukirch und Zepfenhan wurden im Zuge dieser Gemeindegebietsreform in den Jahren 1972 bis 1974 per Eingliederungsvertrag in die Stadt Rottweil eingegliedert.


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